Tel'Abim

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Ich bin jetzt vor vier Tagen auf dieser Insel gestrandet und habe nichts anderes zu tun, als meinen Gedanken nachzuhängen. Die Bananen sind recht schmackhaft, bloß muss man so viel klettern, um sie zu erreichen. Wenn ich nicht gerade auf Nahrungssuche bin oder mich vor den regelmäßig wiederkehrenden Regengüssen schütze, denke ich nur daran, wie ich von dieser Insel runterkomme.
Ich hätte freilich keine Hoffnung, wären da nicht all die Kisten mit Papier und Flaschen, die mit mir an Land gespült worden sind. Heute muss ich lachen, wenn ich daran denke, wie oft ich darüber geflucht habe, dass ich auf einem Schiff voller Alchemisten und Gelehrten festsaß."

In diesen Monaten hatte ich Zeit nachzudenken und alte Überzeugungen und Fanatismus über Bord zu werfen. Allianz? Horde? Gut? Böse? Der Sinn dieser Worte, einst so klar, wird nun trübe, da ich den Blick über das grenzenlose Meer schweifen lasse.
Ich weiß jetzt, was zählt. Die Bananen sind hinter mir her.
Hoch droben auf ihren Bäumen beobachten sie mich mit kalter Bösartigkeit. Die Letzte, die ich zu essen versuchte, erwürgte mich fast! Fast konnte ich sie schreien hören, als ich sie halb aufgegessen auf den Meeresklippen zerschmetterte.
Es ist ein Krieg, und ich werde ihn gewinnen."

Die Bananen haben angefangen, mit mir zu reden, und ich habe eine Menge über ihre Kultur erfahren. Ich habe mit der sinnlosen Zerstörung ihres Zuhauses und dem Verspeisen ihrer Jungen aufgehört. Wie wenig wusste ich doch von der großartigen Zivilisation, die ich da zerstörte!
Ansonsten gehen mir allmählich Flaschen und Papier aus. Als ich zu Anfang auf diesen gewaltigen Haufen Papier blickte, schien er mir unerschöpflich zu sein. Weh mir, mein Tagebuch muss bald ein Ende finden."
Autor: SirCotare
Quellen

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