deutsch
 
Geschichte(n) » Personen u. Figuren » Der Lichkönig » 

Der Lichkönig - Teil 1: Ner'zhul


Dieser Artikel ist grossteils eine deutsche Zusammenfassung von WoWWiki
Inhaltsverzeichnis [anzeigen]

Die Geschichte des Lichkönigs beginnt mit dem Orcschamanen Ner'zhul. Dies ist sowohl die Geschichte seines Lebens als auch die seines Todes ...

Timeline
-100

1 - Der Aufstieg der Horde

anklicken zum vergrössern
Ner'zhul war Kriegsherr und ältester Schamane des Schattenmondclans. Zudem war er äusserst beliebt und angesehen in der orcischen Gesellschaft. Man verehrte und respektierte ihn für seine tiefgründige Verbindung zu den Geistern, was Ner'zhul wohl fast zum Führer der orcischen Rasse, vor der Gründung der Horde, machte. Dennoch strebte er nach mehr ... nach Mächten die ihm verschlossen blieben ...

Eines Tages wurde Ner'zhul, wie so oft, vom Geist seiner verstorbenen Gefährtin Rulkan kontaktiert. Sie warnte ihn vor der Bedrohung durch die Draenei, die scheinbar Pläne schmiedeten die Orcs zu vernichten.
An dieser Stelle sei gesagt, dass die Orcs zu dieser Zeit auf dem Planeten Draenor« zu Hause waren, jener Ort auf dem sich auch die Draenei während ihrer Flucht vor der Brennende Legion niedergelassen hatten.
Nach einigen Monden machte sie Ner'zhul mit Kil'jaeden bekannt. Dieser begann ihn in den Wegen der Hexenmeisterei zu lehren und unterrichtete ihn vom Verrat der Draenei. Obwohl Ner'zhul der Ansicht war sein Volk zu retten (und damit auch endlich den Respekt und die Macht zu erlangen die ihm gebürten), war er irritiert warum die Ahnen nicht länger zu ihm sprachen und wieso ihm die Geister immer ferner wurden.

Ner'zhul im Black Temple Trailer Ner'zhul überzeugte die anderen Clans, die dies für einen Befehl ihrer Ahnen hielten, davon die Draenei anzugreifen. Je mehr er jedoch von den Draenei sah umso unsicherer wurde er. Abgesehen von den Hörnern, der Kleidung und der Farbe seiner Haut schien Kil'jaeden den Draenei äusserst ähnlich. Zudem hegte Kil'jaeden einen unbeschreiblichen Hass gegen Velen, den Führer der Draenei, was für ein vermentlich göttliches Wesen doch eher unkleidsam erschien. Auf der Suche nach Antworten versuchte Ner'zhul die Ahnen in Oshu'gun, dem Berg der Geister, zu kontaktieren. Als jene ihn wie ein Monster begrüssten und schlussendlich die echte Rulkan die Wahrheit offenbarte ging Ner'zhul schlagartig ein Licht auf: Kil'jaeden hatte ihn die ganze Zeit belogen.

anklicken zum vergrössern
Gul'dan
Ner'zhul beschloss seinen dämonischen Meister zu verraten, doch sein Schüler Gul'dan, war ihm gefolgt. Dieser, selbst hungrig nach Macht, informierte sofort Kil'jaeden von der Tat. Kil'jaeden, der gute Dienste immer gut belohnte, erhob Gul'dan in die Position Ner'zhuls und raubte diesem seine Macht. Kil'jaeden verdammte Ner'zhul dazu, hilflos zusehen zu müssen wie die Orcs in Blutrausch und Hexenmeisterei abschlitterten. Auch konnte er den Aufstieg des Schattenrats nicht verhindern. Obwohl ihm deren Geheimnisse bekannt waren, so konnte er diese dennoch nicht aufdecken.

Gul'dan verfiel jedoch schnell dem Leichtsinn. So glaubte er, dass Ner'zhul komplett machtlos war, und gewährte diesem Einblick in alle Dokumente des Schattenrats. Dadurch erfuhr er von Kil'Jaedens Plan das Blut von Mannoroth den Clans zu trinken zu geben. Leider war Ner'zhul ausser stande die Kriegsherrn zu warnen. Diese, geblendet von Gul'dans Einfluss, hörten nicht auf Ner'zhuls Warnungen, mit Ausnahme eines einzigen.

Durotan, Kriegsherr des Frostwolfclans, beherzigte Ner'zhuls Rat und verweigerte seinem Clan das Blut Mannoroths. Zumindest blieben sie so vor dem schlimmsten Teil der Korruption bewahrt.
Alas, Durotan und dessen Gefährtin Draka waren die einzigen die von Ner'zhuls Aktionen wussten. Dieses Geheimnis nahmen sie später mit ins Grab und heutzutage weiss eigentlich keiner mehr von den Taten, von Azeroths nunmehr grösstem Feind, die damals die Orcs vor der vollständigen Vernichtung bewahrten.

Timeline
6

2 - Jenseits des Dunklen Portals

Ner'zhul in einem WC II Video Nach der Niederlage der Horde im zweiten Krieg wurden diese von der Allianz in die Verwüsteten Lande zurückgedrängt, wo schliesslich das Portal vernichtet wurde. Auf der Seite Draenors wurde Ner'zhul von der gewaltigen Explosion erfasst und schwer verwundet. Während der zwei Jahre in denen er sich erholte stritten die Clans untereinander und bekämpften sich gegenseitig. Schlussendlich ersann Teron Blutschatten den Plan neue Portale zu öffnen und der Horde neue Welten zugänglich zu machen, die diese erobern konnte. Teron sprach mit Ner'zhul und fragte ihn ob dieser ein weiteres Mal die Horde anführen wolle. Ner'zhul, nun wieder von seinen schweren Verletzungen erholt, hatte seinen Clan im Schattenmondtal isoliert, wo er begann Visionen des Todes zu sehen.
Er bemalte sein Gesicht mit einem weissen Totenschädel. Als Teron Blutschatten, ein untotes Wesen, schliesslich zu ihm kam war Ner'zhul alles andere als überrascht. Nach ein wenig Überredungskunst stimmte er Teron Blutschatten schliesslich zu dessen Plan in die Tat umzusetzen. Um dies zu berwerkstelligen benötigte er jedoch einige Artefakte aus Azeroth: Gul'dans Schädel, das Buch von Medivh, das Juwelenszepter von Sargeras und das Auge von Dalaran.

Zunächst fiel ihm der Schädel von Gul'dan in die Hände, welcher schnell begann auf ihn Einfluss zu nehmen. Sein früherer Schüler sprach zu ihm durch seine letzten Überreste. Ner'zhul legte zusehens mehr Aufmerksamkeit auf seine eigene Macht als auf das Wohlergehen der Horde.

Nachdem er alle Artefakte aufgespürt hatte, versuchte er Portale überall in Draenor zu öffnen. Er fühlte eine gewaltige Macht als er die Kontrolle über die gesamte Magie Draenors übernahm. Ner'zhul hörte auf sich um das Wohlergehen der Horde zu kümmern und verfiel seiner neu gewonnen Macht. In seiner Selbstüberschätzung befahl er seinen Gefolgsleuten die restliche Horde hinter sich zu lassen und die Portale zu durchschreiten. Obris, einer seiner Untergebenen protestierte jedoch gegen diese Tat. Als Antwort darauf bestrafte ihn Ner'zhul indem er ihn einfach wegsprengte ... es kümmerte ihn nicht.
Überschwemmt mit Macht konnte er nur noch an früher denken. Ner'zhuls Gier überkam ihn und jegliche Form von Ehrgefühl und Altruismus verliessen ihn als seine Gefolgsleute durch das erste Portal schritten. Sie verliessen den Rest der Horde und überliessen sie ihrem Schicksal. Die gewaltigen Massen an Energien, welche durch den Zauber kanalisiert wurden zerrisssen den Planeten sobald auch Ner'zhul durch das Portal geflohen war. Was zurückblieb war das zerschmetterte Reich genannt die Scherbenwelt«.

Timeline
7

3 - Die Geburt des Lichkönigs

anklicken zum vergrössern
Der Lichkönig im Frostthron (WC III Video)
Nachdem Ner'zhul Draenor hinter sich gelassen hatte, wurde er nachezu sofort von Kil'jaeden gefasst. Der Dämon war fast versessen darauf Rache an jenem Orc zu nehmen, der vor Jahren den Blutpakt verraten hatte den er damals schwor. Während Ner'zhuls Geist am Leben gehalten wurde, zeriss sein Körper lansam in Fetzen. Kil'jaeden um Gnade flehend stimmte Ner'zhul schliesslich zu dem Dämon ein weiteres mal zu dienen, so wie es dieser geplant hatte. Ner'zhuls Geist wurde eingesperrt in den Frostthron, einem mystischen Block aus Kristall. Gefangen in jenem Eis konnte sich Ner'zhuls Geist zehntausendfach entfalten, während Kil'jaeden ihn kontinuierlich mit Macht versorgte. Der Orc der einst Ner'zhul gewesen war hörte auf zu existieren und der Lichkönig, ein Wesen mit unvorstellbarer Macht, war geboren.

4 - Erweckung der Geisel

Der Lichkönig wurde nach Azeroth geschickt und gelangte so nach Nordend wo das Eis welches ihn umgab die Form einen Thrones annahm. Von hier aus würde er die Geisel erwecken und so die Welt schwächen bis die Brennende Legion ihre Invasion startete. Jene neu geschaffene Armee würde nicht ihren Schwächen zum Opfer fallen, so wie es mit den Orcs geschehen war. Azeroth würde fallen!
Die Schreckenslords, geführt von Tichondrius selbst, waren abgestellt worden den Lichkönig zu bewachen. Vom Frostthron aus experimentierte er mit seinen neu gewonnenen mentalen Kräften und hatte schnell die einheimischen Lebensformen unter seiner Kontrolle. Jene Seuche des Untodes, die von deinem Thron aus über die Welt kam, verwandelte jedes Wesen in einen seiner untoten Diener. Auf diese Weise war es dem Lichkönig möglich schnell fast das gesamte Nordend zu unterwefen. Je mehr Seelen ihm verfielen umso stärker wurde seine Macht. Diese waren Nahrung für seine Kräfte die sich daraufhin fast exponentiell schnell vermehrten. Die Schreckenslords waren sich dessen nur zu gut bewusst.
Timeline
18
anklicken zum vergrössern
Kel'Thuzad
Der Lichkönig begann einen Krieg mit dem Königreich Azjol-Nerub, dessen uralte Einwohner immun gegen die Seuche waren. Nach zehn Jahren war dieser Konflikt (War of the Spider) schliesslich vorüber und endete mit dem ersten Sieg der Geisel. Die Neruber waren zwar immun gegen die Seuche, doch ihre Leichen konnten dennoch wiederbelebt werden. Der Lichkönig integrierte sie in seine Reihen und, da er durchaus beeindruckt von seinem Feind war, adaptierte sogar ihre Architektur für seine eigenen Bauwerke.

Nun, da Nordend nahezu vollständig unter seiner Kontrolle stand, drängten ihn die Schreckenslords mit dem Plan fortzufahren und die Welt auf die Invasion der Brennende Legion vorzubereiten.

Sich seinen telepathischen Fähigkeiten bedienend begann er nach dunklen Seelen zu suchen, die seinem Ruf folgen würden. Kel'Thuzad, ein Magier und Mitglied der Kirin Tor beantwortete diesen Ruf. Schnell war er vom Lichkönig eingelullt und diente ihm fortan als erstes Mitglied des Kult der Verdammten. Jener Kult verehrte den Lichkönig wie einen Gott und wurde in Nekromantie geschult um diesem noch besser zu dienen.

Kel'Thuzad und der Schreckenslord Mal'Ganis wurden nun beauftragt den Weg zu ebnen, doch der Lichkönig schmiedete indes seine eigenen, geheimen Pläne wie er seinem Gefängnis entkommen konnte ...

Timeline
25

5 - Die Geisel von Lordaeron

Nach monatelangen Vorbereitungen entfesselten Kel'Thuzad und sein Kult der Verdammten die Seuche des Untodes in ihrem ersten Schlag gegen Lordaeron. Uther Lichtbringer untersuchte zusammen mit seinen Paladinen die infizierten Regionen Lordaerons in der Hoffnung einen Weg zu finden die Seuche zu stoppen. Ihre Bemühungen erwiesen sich jedoch als vergebens und schon bald waren fast alle Siedlungen im Norden der sich schnell ausbreitenden Gefahr zum Opfer gefallen.

Als die Untoten begannen über das Land einher zu fallen nahm König Terenas' einziger Sohn, Arthas, den Kampf gegen die Geisel auf ...

Teil II der Geschichte findet ihr hier: Arthas Menethil«

Autor: SirCotare

Quellen


Quellen- und Lizenzangaben zu Bildern sind in der jeweiligen Grossansicht der Grafiken zu finden.

[ ] http://www.wowwiki.com/Ner%27zhul
[ ] http://www.wowwiki.com/Lich_King

zurück nach oben
 
Urheberrecht - Kontakt - zur " S " Schreibung

generiert in 0.09 Sekunden - Speicherbelastung: 6394 kb