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"Zwei graue Gipfel erheben sich hoch über die nördlichen Wälder Kalimdors. Am Hyjalgipfel liegt die (zweite) Quelle der Ewigkeit, erfüllt von arkanen Energien. Stolz stand einst der Weltbaum Nordrassil über der Quelle, heute jedoch geschwärzt und wund - ein Andenken aus dem dritten Krieg. Nachtsäbler, Frostsäbler, Hippogreifen, Bären und andere Tiere bewohnen diese Welt, gesegnet mit Kraft und Intelligenz durch ihre Nähe zur Quelle der Ewigkeit. Freundlich zu den Nachtelfen treten sie Eindringlingen jedoch tödlich gegenüber.
1 - Geschichte
Lange Zeit schon betrachteten die Kaldorei den grossen Berg als heilig. Als das Unmögliche geschah und die erste Quelle der Ewigkeit im Kampf gegen die Invasion der Brennende Legion vernichtet wurde, zerbrach die Welt in Stücke. Der Berg Hyjal überstand jedoch die Katastrophe und die Nachtelfen richteten, diesmal ohne die nun verlorenen arkanen Energien, ihre Zivilisation wieder auf.
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 Die Geburt von Nordrassil (FanArt) |
Einer der geflohenen Nachtelfen - Illidan Sturmgrimm, Bruder des mächtigen Druiden Malfurion Sturmgrimm - hatte eine kleine Menge Wasser von der Quelle der Ewigkeit genommen, denn Illidan Sturmgrimm vermochte es nicht zu ertragen ohne die Magie der Quelle zu leben. Nach der grossen Katastrophe schüttete er jenes Wasser in einen kleinen See am Hyjalgipfel und schuf die zweite Quelle der Ewigkeit. Durch diese Tat Erzürnt, denn schliesslich waren es die Energien der Quelle gewesen, welche die Brennende Legion angelockt hatten und die Welt an den Rand ihrer Vernichtung brachte, sperrten die Nachtelfen ihn in einen Kerker. Malfurion Sturmgrimm traf sich indes mit den drei grossen Drachen Alexstrasza, Ysera« und Nozdormu«. Gemeinsam schufen sie aus einer Eichel des verlorenen Mutterbaumes G'Hanir den heutigen Weltbaum Nordrassil.
 Archimonde's Untergang |
Der Baum gedieh und wuchs über der Quelle um sie zu verbergen und auch zu beschützen. In den hunderten von Jahren die darauf folgten waren es die Nachtelfen welche den Baum pflegten und beschützten. Als die Brennende Legion abermals über die Welt kam, war es jener Ort, im Tal zwischen den beiden Gipfeln des Berg Hyjal, wo die letzte und entscheidende Schlacht geschlagen wurde. Gemeinsam verteidigten sowohl Allianz als auch Horde, Seite an Seite, den Weltbaum gegen Archimonde. Geblendet von seiner Gier die Macht des Baumes und auch jene der Quelle in sich aufzunehmen fiel Archimonde der ihm gestellten Falle zum Opfer. Der Dämon wurde vernichtet und die Invasion zurückgeschlagen - doch der Preis war hoch. Nordrassil war schwer getroffen und die Nachtelfen hatten ihre Unsterblichkeit verloren - doch die Zeit heilt alle Wunden ... viel Zeit ... [1]
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Das, was heutzutage als Berg Hyjal bezeichnet wird, ist eigentlich nur der Hyjalgipfel, denn der Berg an sich umfasst mehrere Gebiete. So liegen bereits der Teufelswald, die Mondlichtung und Winterquell an den Hängen des Berg Hyjal.
Bereits früh in der Entwicklungsgeschichte von World of Warcraft finden wir den Hyjalgipfel als eigenens Gebiet. Zu Zeiten der Alphaversion 5.3 (im Jahre 2003) war bereits ein Teil des Gebietes fertiggestellt - im Gegensatz zu Winterquell, welches aus nicht viel mehr als einer freien Fläche bestand.
Wunderschön zeigt sich der leicht bewaldete Eingang des Gebietes sowie, nach wenigen Schritten, ein versteinerter Baumahne - zumindest lässt sich dieser so wohl am besten beschreiben. Danach führt der Weg noch über eine kleine Brücke und nach ein paar hundert Metern durch halb modelliertes Gelände endet das Ganze dann an einem Abgrund. Mehr war damals noch nicht zu sehen.
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 Eingang zu Alphazeiten |
 Baumahne in der Alpha |
 Eingang zum Hyjal in Winterquell |
Zu Release von World of Warcraft blieb der Zugang zum
Berg Hyjal jedoch verschlossen. Der heutige Eingang kann in
Winterquell erreicht werden und befindet sich ganz im Süden, in einem Gebiet namens
die Flüsternde Schlucht. Hier wimmelt es nur so an Dämonen und nach einer Reihe von Tunneldurchgängen bietet sich dem Spieler ein Blick auf eine verschlossene Höhle. Jene, die einen Blick durch das Gitter werfen, werden feststellen, dass sich dahinter ein Raidportal befindet.
Dies legt nun die Vermutung nahe, dass der
Berg Hyjal als Raidinstanz konzipiert war, also nie als freies Gebiet ins Spiel kommen sollte. Dafür sprechen würde auch der lineare Pfad der den Spieler immer weiter auf den Gipfel führt. Ausserdem liegt der Eingang im damals höchstleveligen Gebiet im Spiel, angefüllt mit Elite-MOBs, was das Ganze definitiv zu Endgame-Content macht.
Mit Hilfe einiger Tricks wie Walljumping war es bis ca. Patch 2.4 noch möglich in das Gebiet hinter dem verschlossenen Eingang zu gelangen. Dies ist heute leider nicht mehr möglich, da man von dort nun einfach automatisch wegteleportiert wird - schade! Mittels WoWMapViewer kann man sich alles natürlich auch heute noch ansehen.
Im Berg Hyjal angekommen präsentiert sich dem Spieler ein nahezu fertiges Gebiet. Zumindest landschaftlich scheint dies komplett fertig, wenngleich natürlich Quests und NPCs sowie MOBs fehlen. Der Weg führt in etwas verschlungenen Pfaden hinauf, vorbei an Ruinen und kleineren Schluchten. Je höher man steigt umso zerstörter wirkt die Landschaft - mitgenommen von den Ereignissen des dritten Krieges. Doch beginnen wir von vorne:
 Raidportal wie bei Onyxia |
Kurz nach dem Eingang verzweigt sich der Weg. Ein Pfad führt weiter hinauf und der andere führt eine Schlucht entlang bis vor ... ja, ein weiteres Raidportal. Man kann erkennen, dass es sich dabei um den selben Zugang handelt wie bei Onyxia und wie dort auch ist er durch Fangzähne verschlossen. Dahinter befindet sich eine Höhle, welche aber nach wenigen Schritten zu Ende ist. Klarerweise diente diese Höhle nur dazu, dass der Blick des Spielers nicht in ein "Nichts" blicken muss.
Wohin das Raidportal jedoch führen sollte ist reine Spekulation, es gibt hierzu aber zwei gängige Theorien:
- Dies ist der Zugang zum Hort von Todesschwinge. Einst der schwarze Drachenaspekt Neltharion wurde er ja korrumpiert und treibt seither sein Unwesen. Naheliegend wäre diese Theorie deshalb, weil der Eingang die selbe Form hat wie bei Onyxia. Ob Blizzard hier wirklich einen zweiten Drachenboss für 40 Mann Raids plante lässt sich aber weder bestätigen noch widerlegen.
- Eine andere plausieble Erkärung könnte man finden, wenn man zwei Dinge berücksichtigt:
(a) Laut diversen Quellenbüchern ist der Berg Hyjal durchzogen von einem komplexen Höhlensystem. Die Holzschlundfeste ist unter anderem Teil davon.
(b) Alle die Warcraft III gespielt haben dürften bereits wissen, dass Illidan Sturmgrimm in den Höhlen unter dem Berg Hyjal eingekerkert war.
Wenn wir jetzt Eins und Eins zusammenzählen so dürfte schnell klar sein wohin das führt. Ob man nun tatsächlich Illidan Sturmgrimm gegenübergetreten wäre oder einfach nur das Höhlensystem (gefüllt mit uralten und nicht unbedingt ... kuscheligen Kreaturen) erkunden sollte, bleibt auch hier reine Spekulation.

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Verfolgen wir nun den Gebirgsfpad weiter erreichen wir schnell einen engen Durchgang gesäumt von dunklen Toren. Vor den Toren finden wir nichts als verbrannte Erde und vernichtete Vegetation. Was hier genau geschah bleibt unklar, wenngleich es wohl nichts besonders "nettes" gewesen sein kann.
Danach geht es weiter hinauf vorbei an Ruinen, einer Senke mit einem kleinen See, und einem enormen Krater - alles stumme Zeugen der schrecklichen Schlacht des dritten Krieges gegen die Brennende Legion.
Wirklich Aufregendes ist hier jedoch nicht zu finden. Das Gebiet deckt sich über weite Teile mit dem was wir aus der heutigen Raidinstanz in den Höhlen der Zeit kennen. Die dortigen Lager der Menschen, Horde und Nachtelfen waren damals jedoch nicht in der Form zu finden.

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Schlussendlich erreichen wir den Gipfel, in seiner Mitte der Weltbaum Nordrassil. Zwischen seinen Ästen hängend finden wir das Skelett von Archimonde und darunter die Quelle der Ewigkeit. Bis auf Archimondes Überreste ist dieser Teil der Karte nahezu identisch mit der HDZ-Version, wenngleich hier noch Gebäude fehlen. Am Ende des Gebirgsfpades findet der Spieler drei kleine Baustellenabsperrungen mit der Aufschrift "Blizzard Construction Co." - ein klares Zeichen, dass Blizzard damals fieberhaft am Berg Hyjal arbeitete. Hier endet unser Ausflug auf den Berg Hyjal wie er hätte sein können - schade eigentlich!
Mit Burning Crusade wurden ja bekanntlich die Höhlen der Zeit geöffnet und sind seither der Startpunkt für nun sogar drei 5 Mann Instanzen sowie eine Raidinstanz. Letztere versetzt den Spieler zurück in der Zeit und führt ihn auf den
Berg Hyjal um dort die Geschehnisse am Ende des dritten Krieges nachzuspielen.
Berg Hyjal als Instanz unterscheidet sind durchaus von der damaligen Version als Gebiet. So ist es beispielsweise nicht möglich weite Teile des Tales am eigentlichen Eingang zu betreten. Ausserdem wurde die Karte leicht abgeändert um Platz für die drei Basen zu schaffen, die der Spieler verteidigen muss.
Weiters gibt es hierzu wohl nicht viel zu sagen - es kann sich ja jeder selbst ein Bild von der Instanz machen.
Autor: SirCotare
Quellen- und Lizenzangaben zu Bildern sind in der jeweiligen Grossansicht der Grafiken zu finden.[1] http://www.wowwiki.com/Mount_Hyjal